Sammelbecken

Sammelbecken

Markus Bertling  //  Hier schreibt Markus Bertling - PR-interessierter Student der Uni Münster & Hobby-Webdesigner. Man findet mich in meinem Blog, bei Twitter, Xing & last.fm, in diversen Weblogs als Kommentator sowie meistens in der Nähe einer Kaffeemaschine :)

May 29 / 5:02am

Gefunden bis zum 29. Mai 2009

Interessante Links bis zum 29. Mai 2009:

  • Five Ways to Speed Up Page Response Times - Sehr nah an den Yahoo Guidelines. Dass man die Verteilung auf verschiedene Server auch per Subdomain regeln kann war mir neu. Interessante Sache, vor allem weil bei (fast) jedem Hosting-Paket ja mittlerweile massig Subdomains verfügbar sind.
  • Im Ententeich - Die CDU profiliert sich als Anti-Internetpartei - "Das Internet ist jetzt das Reich des Bösen. Es ist ja ohnehin deprimierend, welche Abgründe in der Diskussion über das Netz zwischen Amerika und dem alten Europa klaffen. In den USA wird das Netz bei allen Problemen – etwa dem Zeitungssterben – als Reich einer neuen Freiheit begrüßt. Im alten Europa ist es das Reich des Bösen. Es untergräbt nicht nur alles Bestehende. Es ist die Sphäre aller dunklen unbeherrschbaren Kräfte in der Gesellschaft. Im Netz findet der Kannibale seine willige Nahrung. Mit treuem Augenaufschlag verlesen die Nachrichtensprecher der Tagesschau über das Netz ausschließlich Nachrichten, die von Kinderpornos, chattenden Amokläufern und bombenbastelnden Terroristen handeln."
  • FC Barcelona - Manchester United 2:0 (1:0) | Spreeblick - "Teilweise standen die im Mittelfeld und verteidigten wie Frankreich 1940: sporadisch. Damit wäre der bei englischen Mannschaften obligatorische WWII-Vergleich auch erfolgreich angebracht." Eine Zusammenfassung, die im Vergleich zum CL-Finale das ist, was das Spiel nicht war: Gelungen.
Loading mentions Retweet

Comments (0)

May 28 / 12:00am

Gefunden bis zum 27. Mai 2009

Interessante Links bis zum 27. Mai 2009:

Loading mentions Retweet

Comments (0)

May 27 / 2:58am

Löschen funktioniert, Gesetzesentwurf mit gravierenden Mängeln & ein schönes Interview

Drei verschiedenen Veröffentlichungen zum Thema Netzsperren sind mir gestern abend & heute morgen aufgefallen. Sie zeichnen meiner Meinung nach ein gutes Bild der derzeitigen Situation:

Interview mit Ursula von der Leyen bei Spiegel Online

SPIEGEL ONLINE: Werden Sie die Gesetzesänderung noch in dieser Legislaturperiode durchbekommen? Von der Leyen: Ich bin zuversichtlich. Man stelle sich die Alternative vor. SPIEGEL ONLINE: Zum Beispiel: Sinnvolle, zielgerichtete Ermittlungsarbeit? Von der Leyen: Bitte, jetzt nicht wieder alles von vorne.

Dr. Matthias Bäcker zum Gesetzesentwurf (PDF)

III. Ergebnisse
  1. Dem Bund fehlt die Gesetzgebungskompetenz für das geplante Gesetz. Das Gesetz wäre daher insgesamt formell verfassungswidrig.
  2. Das Bundeskriminalamt kann in seiner Funktion als Zentralstelle nicht mit der Führung der Sperrliste betraut werden, da dem Bund insoweit die Verwaltungskompetenz fehlt.
  3. Inhaltlich verstößt ein Gesetz, nach dem Access Provider den Zugriff auf kinderpornographische Inhalte im Internet erschweren müssen, nicht notwendigerweise gegen das Grundgesetz. Der Gesetzentwurf enthält jedoch Mängel:
    1. Der Gesetzentwurf gewährleistet nicht hinreichend, dass unverhältnismäßige Sperren unterbleiben:
      1. Die Sperre von Inhalten, die von einem Mitgliedstaat der Europäischen Union aus angeboten werden, darf nur übergangsweise vorgesehen werden, bis diese Inhalte entfernt worden sind. In jedem Fall muss zugleich mit der Sperre alles Mögliche unternommen werden, um das gesperrte kinderpornographische Angebot aus dem Netz zu entfernen.
      2. Kommunikationsbeiträge, die auf kinderpornographische Angebote verweisen, dürfen nur dann gesperrt werden, wenn eine Sperre dieser kinderpornographischen Angebote selbst nicht möglich ist oder zur Gefahrenabwehr nicht ausreicht.
      3. Es muss sichergestellt werden, dass eine Sperre keine technisch bedingten Nebenfolgen erzeugt, durch die unbeteiligte Dritte übermäßig beeinträchtigt werden. Insbesondere muss verhindert werden, dass die Sperre sich auf legale Kommunikationsangebote erstreckt.
    2. Der Gesetzentwurf enthält keine verfahrensrechtlichen Regelungen, um die Grundrechte der Betroffenen vor unverhältnismäßigen Eingriffen zu schützen. Die Aufnahme eines Kommunikationsangebots in die Sperrliste sollte vorab durch eine unabhängige Stelle kontrolliert werden. Es muss sichergestellt werden, dass die Sperrliste regelmäßig überprüft und veraltete Einträge entfernt werden.
    3. Den betroffenen Contentanbietern und Internetnutzern muss über den Gesetzentwurf hinaus Auskunft über den Grund einer Aufnahme in die Sperrliste erteilt werden, um einen effektiven Rechtsschutz sicherzustellen.
    4. Es sollte davon abgesehen werden, die Kommunikationsdaten, die zum Zweck der Sperre erhoben und genutzt werden, für Zwecke der Strafverfolgung zu nutzen. Die derzeit vorgesehene Regelung läuft leer.
(via Fefe)

Löschen statt verstecken: Es funktioniert

Im Streit um geeignete Maßnahmen gegen im Internet dokumentierten Kindesmissbrauch ("Kinderpornographie") wird von Befürwortern bloßer Sperren angeführt, dass es oftmals nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich sei, die Inhalte zu entfernen oder der Urheber habhaft zu werden. Jetzt machte Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) die Probe aufs Exempel, analysierte mit automatischen Verfahren die diversen europäischen Sperrlisten und schrieb die Provider an, auf deren Servern sich laut der Listen kinderpornographisches Material befinden soll. Mit beeindruckender Resonanz: Innerhalb der ersten 12 Stunden nach Aussenden der Mails wurden bereits 60 Webauftritte gelöscht.
Beeindruckende Bilanz.
Loading mentions Retweet

Comments (0)

May 25 / 5:34am

Plain White Ts - 1, 2, 3, 4

Weil mir sowohl Lied als auch Video in den letzten Tagen nicht aus dem Kopf gehen: (DirektPärchen)
Loading mentions Retweet

Comments (0)

May 20 / 11:00am

Gefunden bis zum 20. Mai 2009

Interessante Links bis zum 20. Mai 2009:

Loading mentions Retweet

Comments (0)

May 19 / 12:22pm

Du bist Terrorist!

Beeindruckendes Video, das umfassend die angedachten, konkret geplanten & teilweise bereits bestehenden Überwachungsmaßnahmen zusammenfasst und den unweigerlichen Schluss zieht: Du bist Terrorist! Du bist Terrorist on Vimeo on Vimeo (via @nerotunes & netzpolitik.org) Update: Sinnvoller Einwurf von René bei Nerdcore:
Das Video verbreitet leider einige Un- oder Halbwahrheiten, das es zwischen aktueller Realität und möglichem Zukunftsszenario nicht differenziert. So werden im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung (bisher) nur Verbindungsdaten, jedoch keine E-Mail-Inhalte gespeichert, wie es das Video suggeriert. Auch der Zugriff auf sämtliche deutschen Rechnerinhalte ist (noch) keine Realität. Diese Kritik soll den fortschreitenden Kontrollwahn allerorts nicht verharmlosen, doch die Frage muss erlaubt sein: Kann ein solcher Clip die Diskussion befruchten? Oder macht er sich nicht genau die gleiche Polemik zu Eigen, die man von anderen Seiten so sehr ablehnt? Ich denke, wenn wir in unserer Kritik an den Zensur-Vorhaben ernst genommen werden wollen, sollten wir nicht denselben Fehler begehen, wie die Bundesregierung: Wie sollten keine undifferenzierten Unwahrheiten erzählen.
Ich kann die Bedenken verstehen. Ein solches Video oder eine Aktion wie der Hack der Kinderhilfe-Homepage (vom Pottblogger Jens passend kommentiert) bringen die Diskussion natürlich nicht sinnvoll voran. Durch sowas wird auch stets die Seriösität aller Involvierten in Frage gestellt, denn das Problem dabei ist, dass in dieser Diskussion gerne völlig heterogene Gruppen in einen Topf geschmissen & vieles verallgemeinert wird (nicht wahr, Frau von der Leyen?). Diese vielfältige Kommunikation stellt das breite Spektrum an Meinungen, Herangehensweisen und Auffassungen wunderbar dar, und lässt sich nicht vermeiden (sie soll auch nicht vermieden werden!). Eines dürfte feststehen: Auch wenn sich über 87.000 auf eine Petition einigen können–eine zusammengefasste Kommunikationspolitik, wie sie etwa die Deutsche Kinderhilfe oder das Familienministerium in konzertierten PR-Kampagnen durchsetzen können, ist in der Netzgemeinde nicht möglich. Verschiedene Meinungen sind gut & wertvoll. Momentan dienen diese Meinungen jedoch leider oft als Steilvorlage für Kritiker der "Netzbewegung". Den "Internet-Ausdruckern" gegenüber wäre eine einheitliche Botschaft in meinen Augen wesentlich sinnvoller. Eigentlich ist sie auch schon vorhanden: Löschen statt verstecken! Schlägt sich die aktuelle Netzbewegung letztendlich mit den eigenen Waffen?
Loading mentions Retweet

Comments (0)

May 14 / 12:08pm

Bring me the Horizon - Chelsea Smile

(DirektVideo)
Loading mentions Retweet

Comments (0)

May 12 / 3:04am

Gefunden bis zum 12. Mai 2009

Interessante Links bis zum 12. Mai 2009:

Loading mentions Retweet

Comments (0)

May 8 / 7:55am

Ein Schrei.

Jens Schröder fasst zusammen, wozu mir gerade schlicht die Worte fehlen: ein schrei. - popkulturjunkie.de. Ich geh jetzt mal raus. Schreien oder so!
Loading mentions Retweet

Comments (0)

May 8 / 5:02am

Internetzensur - Max Stadler (FDP) hat es verstanden

(Direktlink) (via Parkrocker)
Loading mentions Retweet

Comments (0)