Sammelbecken

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Markus Bertling  //  Hier schreibt Markus Bertling - PR-interessierter Student der Uni Münster & Hobby-Webdesigner. Man findet mich in meinem Blog, bei Twitter, Xing & last.fm, in diversen Weblogs als Kommentator sowie meistens in der Nähe einer Kaffeemaschine :)

Jun 25 / 2:00am

5 vor 12 am 25. Juni 2009

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Jun 20 / 4:55am

5 vor 12 am 19. Juni 2009

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  • Fefes Blog - Aber Spaß beiseite, die haben da gerade eine gesamte Generation gegen sich aufgebracht. Erst die Vorratsdatenspeicherung, dann die Internetzensur, und jetzt die Bildung, das geht alles gegen die selbe Generation: unseren Nachwuchs.
  • Das Kraftfuttermischwerk » Little China - "Das mit an Sicherheit grenzend Schlimmste daran ist aber, dass der Umgang, den die Obrigkeit in diesem, und nicht nur in diesem Fall, mit der sie wählenden Menge pflegt. Da werden Gutachten zitiert, die die ohnehin gefestigte Meinung der zu Entscheidenden stützt. Und nur die, alle anderen werden ignoriert. Ebenso wie auch anders geartete Meinungen ignoriert werden, selbst dann wenn sie richtig, schlüssig und nachweisbar sind. Genau so nämlich hat das ZK die DDR regiert. Im Alleingang. Und der Vergleich ist in diesem konkreten Fall alles andere als nur rhetorischer Natur. Das treibt meine Gedanken."
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Jun 19 / 7:21pm

Was möchte Thomas Strobl uns sagen?

Beim Rückblick auf das heutige Geschehen habe ich gerade erst bemerkt, wie seltsam ein Satz aus der Ankündigung von Thomas Strobl (Websperren für Gewaltspiele) ist:
"Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein."
Kann mir jemand erklären, was das bedeuten soll? Besteht zwanghaft eine Verbindung zwischen "Killerspielen" und dem Internet? Kennt Herrn Strobl den Unterschied zwischen (Online-)Computerspielen & "normalen" Webseiten? Gibt es bald Stopschilder in Counter Strike o.ä.? Ist Internet ein rechtsfreier Raum, wenn "Killerspiele" sich nicht negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken? Kann man mit einem Satz eindrucksvoller seine Unwissenheit herausstellen? (Ok: Ja!)
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Jun 19 / 7:11am

In tiefer Trauer…

(via)
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Jun 19 / 4:55am

5 vor 12 am 18. Juni 2009

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Jun 19 / 12:00am

5 vor 12 am 18. Juni 2009

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Jun 18 / 3:16am

Torben Friedrich: Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion

Torben Friedrich bringt in seinem offenen Brief an die SPD sehr genau auf den Punkt, wo die Probleme beim heute zu verabschiedenden Gesetz "gegen Kinderpornografie" - und in der Zustimmung durch die SPD - liegen:
Liebe Genossinnen und Genossen, mein Name ist Torben Friedrich, ich bin 22 Jahre alt und seit fast vier Jahren Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Vier Jahre, die für einen 22-jährigen bedeuten, daß er bereits als Jugendlicher politisch aktiv war und mit 18 auch politische Verantwortung übernehmen wollte. Ich war seit jeher der festen Überzeugung, daß in einer gerechten und demokratischen Gesellschaft die Werte Solidarität, Gleichheit und Freiheit unerläßliche Bestandteile sind, die nie ihre Gültigkeit in einer Gemeinschaft verlieren können, die auf Vernunft und Gemeinwohl aufgebaut ist. Mir war auch stets bewußt, daß diese Werte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern daß in einer sich stetig weiterentwickelnden Gesellschaft um sie ständig gekämpft werden muß. Meine Überzeugung war es, daß die SPD diesen Kampf am energischsten führt und ich wollte sie in ihrem Bestreben tatkräftig unterstützen. Heute, am 17.06.2009, wird mir bewußt, daß ich mich möglicherweise getäuscht habe. Ich vertrete eine Generation, die vollständig mit digitalen Medien aufgewachsen ist, mehr noch, eine Generation, die den Wechsel von analogen zu digitalen Medien nicht bewußt erlebt hat. Das bedeutet, daß ich bereits seit der Grundschulzeit mit Eltern, Lehrern und Freunden auf digitalem Wege kommuniziert habe, entsprechende Lehrpläne waren bereits um Jahre veraltet. Mit meinem Eintritt in der SPD war mir bewußt, daß bereits unter rot-grüner Regierung eine Politik betrieben wurde, die nicht den Ansprüchen einer digitalen Gesellschaft genügte. Dies wollte ich ändern. In den vergangenen vier Jahren der großen Koalition konnte ich jedoch noch weniger Hinwendung zu unserer Generation und ihrer speziellen Belange feststellen, weder in der SPD, noch in anderen etablierten Parteien. Dennoch habe ich mich seit Beginn des Jahres in besonderem Maße politisch engagiert und stellte mich sogar für die Bundestagswahl auf der Landesliste Niedersachsen als Kandidat zur Verfügung. Ich sah seit Jahresbeginn, wie die große Koalition die gesamte Lebensweise meiner Generation in Frage stellte und massiv bekämpfte. Für meine Generation völlig selbstverständliche Freizeitaktivitäten, von einzelnen Computerspielgenres bis hin zu sportlicher Betätigung wie Paintball sollten verboten werden. Mitglieder von Schützenvereinen hingegen, die zu Hause mit Kriegswaffen hantieren, blieben unbehelligt und durch die große Koalition protegiert. Dies sind jedoch geradezu vernachlässigbare Auswirkungen eines seit langem bestehenden Generationenkonfliktes, der seit jeher die Probleme gesellschaftlichen Wandels widerspiegelt. Was am morgigen Donnerstag von der großen Koalition und somit auch von meiner Partei beschlossen werden soll, hat nichts mehr mit einem erklärbaren Unverständnis zwischen zwei unter verschiedenen Verhältnissen aufgewachsenen Generationen zu tun, sondern verletzt das Rechtsempfinden von vielen Bürgern jeglichen Alters. Morgen wird der Bundestag einen Gesetzesentwurf zur Abstimmung bringen, der zwar zur Bekämpfung eines brisanten Problems - Kinderpornographie im Internet - dienen soll, dabei jedoch jegliche Grundsätze der rechtsstaatlichen Verhältnismäßigkeit verletzt. Das Gesetz sieht vor, Kinderpornographie im Internet nicht zu entfernen, sondern nur zu verdecken, um es Konsumenten dieses menschenverachtenden Materials zu erschweren, dieses zu betrachten. Dieses Gesetz verlangt perfiderweise, das zu tun, was den Mißbrauch der Kinder zum zweiten Male noch schrecklicher macht: Wegzusehen. Wegsehen bedeutet in unserer Gesellschaft nichts anderes, als das Geschehene zu tolerieren. Ich jedoch als 22jähriger Bundesbürger sehe bei jeder gesperrten Seite, die mit einem Stoppschild verdeckt wird, das Versagen unseres Rechtsstaates, da er nicht in der Lage war, dieses Verbrechen effektiv zu bekämpfen, sondern auf ein Mittel zur Zensur zurückgreifen mußte. Dies birgt die größte Gefahr im morgen zu verabschiedenden Gesetz: Die Erklärung unseres Staates, gegen Rechtsverletzungen machtlos zu sein. Wo wird die Grenze gezogen? Noch endet die Sperre bei Kinderpornographie. Ein abscheuliches Verbrechen. Doch wann wird der Staat auch vor weniger schweren Rechtsverletzungen kapitulieren und keinen anderen Weg sehen, als lediglich die Darstellung wenig wirksam zu erschweren? Hier wird eine Infrastruktur geschaffen, die zukünftigen Regierungen ermöglicht, Zensur zu betreiben. Welche Inhalte werden dann möglicherweise als unerwünscht betrachtet werden? Tierquälerei? Gewalt? Volksverhetzung? Extremismus? Politische Opposition? Kritik? Wo wird die Grenze gezogen? Die Grenze muß meines Erachtens hier und heute gezogen werden, ohne ein solches Gesetz. Wir dürfen den Kampf gegen solch schwerwiegende Verbrechen wie den Mißbrauch von Kindern nicht aufgeben. Wir müssen effektiv gegen Hersteller solchen Materials vorgehen, nicht gegen das Medium, auf dem es verbreitet wird. Mißbrauch geschieht in der Nachbarschaft, nicht im Internet. Wenn die SPD als Teil der großen Koalition sich durch Zustimmung zu diesem Gesetzesentwurf eingesteht, daß eine effektive Bekämpfung durch unsere gegebenen gesetzlichen Möglichkeiten nicht erreicht werden kann, sehe ich keine andere Möglichkeit, als meine politische Aktivität anderweitig zu konzentrieren. Wenn Zensur auf dem Rücken mißbrauchter Kinder durchgesetzt werden soll, wenn das Medium, das meinen Lebensalltag bestimmt und mitbestimmen wird, staatlicher Willkür ausgesetzt wird, wenn die SPD sich von meiner und von zukünftigen Generationen vollständig verabschiedet, bin ich nicht länger bereit, in dieser Partei mitzuwirken. Die Werte der Sozialdemokratie trage ich weiterhin mit mir und werde diese auch zukünftig vertreten. Wenn jedoch am morgigen Tage die SPD dieses Gesetz ermöglicht, werde ich der SPD den Rücken kehren. Tritt das Gesetz in Kraft, trete ich aus der SPD aus und verabschiede mich von einer meiner Generation fremden Partei. Hochachtungsvoll Torben Friedrich
Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion | BlogSprache.de | "Zu Blog geschlagene Sprache.".
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Jun 17 / 8:01am

5 vor 12 am 17. Juni 2009

Interessante Links am 17. Juni 2009:

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Jun 16 / 6:00am

5 vor 12 am 16. Juni 2009

Interessante Links am 16. Juni 2009:

  • 16.06.2009 | Zensursula verhindern- - Appell an die Vernunft der SPD-Bundestagsfraktion - Jörg Tauss MdB - Jörg Tauss (ja, der Jörg Tauss) ruft seine "Genossinnen und Genossen" auf, dem Gesetzesentwurf am morgigen Donnerstag die Zustimmung zu verweigern. Bleibt nur zu hoffen, dass das genügend Parteikollegen lesen, ihren Verstand nutzt & die richtige Entscheidung treffen.
  • Unkenntnis im Kampf gegen Kinderpornos: Sperren als Selbstzweck - taz.de - "Die Bundesregierung verfügt über keine detaillierte Einschätzung des kommerziellen Marktes für Kinderpornografie in Deutschland" - Wie mit offensichtlicher, offen zugegebener (!!!) Unwissenheit & Ignoranz auf Expertenmeinungen, knapp 130.000 Petitionsunterzeichner & auch wissenschaftliche Studien ein feuchter Dreck gegeben, dabei die SPD aus Angst vor der Bild-Zeitung über den Tisch gezogen und letztendlich eine mögliche Zensurinfrastruktur geschaffen wird, kotzt mich nur noch an.
  • Amtlich: Ursula von der Leyen hat gelogen [Indiskretion Ehrensache] - "Hier wird versucht ein Gesetz - das noch dazu die Gewaltenteilung zwischen Legislative, Judikative und Exekutive einfach aushebelt - nach Gutsherrenmanier und unter völliger Missachtung demokratischer Prinzipien durchzudrücken. Das Vorgehen von der Leyens darf nun als Verhöhnung der deutschen Bürger betrachtet werden." Mehr muss man dazu denke ich nicht sagen. Wie schon so oft bei diesem Gesetzgebungsverfahren: Ich bin fassungslos!
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Jun 12 / 12:00am

5 vor 12 am 11. Juni 2009

Interessante Links am 11. Juni 2009:

  • Coffee And TV: » Ein offener Brief an Jack White - "Could you please do something to stop these morons shouting "Seven Nation Army" in the streets?"
  • Der Spiegelfechter » Blog Archive » Anker hoch und Leinen los – die Piraten sind da! - Jens Berger über die mögliche Zukunft der Piratenpartei. Der Vergleich zu anderen deutschen Parteien (hier: Die Grünen) ist beliebt & auch sinnvoll - neulich habe ich in einem Gespräch noch die Hoffnung geäußert, dass die Piratenpartei die gute Mischung aus Grünen & FDP wird - schauen wir mal: "Rückenwind erhält die Bewegung weniger auf ihren Kernfeldern wie Urheber- und Patentrecht und Open Access, sondern als Gegenposition zu rigiden Überwachungsplänen der Regierungen. Wenn die Piraten es schaffen sollten, hier gestaltend mitzuwirken und mehr als eine reine Protestpartei zu sein, haben sie Potential. Wenn sie sich allerdings im Klein-Klein und in Grabenkämpfen innerhalb ihrer Bewegung verheddern, wird die Europawahl vielleicht ihr letzter vielversprechender Beutezug gewesen sein – und man kann nicht eben sagen, dass ITler konsensfähig wären." (Und die Unsitte, angebliche Generationen mit Buchstaben- und Zahlenkombinationen zu versehen, wird auch hier - C64 - wieder angewandt)
  • Jeff Jarvis: Journalisten sollten neugierig auf neue Technologien sein « Medial & Digital - Ausführliches Interview mit Jeff Jarvis zu möglichen Entwicklungen des Online-Journalismus: "Ich kann mir nicht vorstellen, wie jemand glauben kann, etwas nicht zu lernen, würde ihn besser dastehen lassen. Das ist so offensichtlich lächerlich."
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