Sammelbecken

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Markus Bertling  //  Hier schreibt Markus Bertling - PR-interessierter Student der Uni Münster & Hobby-Webdesigner. Man findet mich in meinem Blog, bei Twitter, Xing & last.fm, in diversen Weblogs als Kommentator sowie meistens in der Nähe einer Kaffeemaschine :)

Sep 15 / 6:17am

Was passieren kann, wenn man sich kooperativ verhält…

Auch den drei Beamten dort schilderte ich unter Tränen nochmals den ganzen Sachverhalt und fragte, ob ich der Erkennungsdienstlichen Erfassung denn wenigstens formell widersprechen könne, da es sich doch ganz klar um ein Missverständnis handele – dies wurde verneint und ein Schild an der Wand wies mich mittels eines Paragraphen darauf hin, dass die Erkennungsdienstlichen Maßnahmen notfalls auch mit Gewalt durchgeführt werden könnten. Ich könne aber mit Hilfe eines Anwalts im Nachhinein der Maßnahme widersprechen, wozu er mir auch raten würde. Meine Frage, wer die Maßnahme angeordnet hätte, wurde mir mit einem Buchstabenabkürzung beantwortet, deren Bedeutung mir die anwesenden Beamten aber nicht erklären konnten oder wollten. Es wurden meine Fingerabdrücke von beiden Händen (alle Finger und komplette Hand), in doppelter Ausführung genommen, sowie erneut Fotos, offensichtlich für die Verbrecherkartei,gemacht.

Unglaublich, was @alios da bei der Demo "Freiheit statt Angst" passiert ist. Nach der freiwilligen Herausgabe seines stets mitgeführten Multifunktionswerkzeugs (inklusive Messer – dummerweise) gerät er in die (sorry für den Ausdruck…) "Mühlen des Systems".

Er bemerkt zum Ende des Artikels, dass ja eigentlich alle Beamten "nur Befehle und Anweisungen ausgeführt [.] haben". Aber darf man deshalb jemanden so behandeln? Bei Sätzen wie: "… und hatte das Gefühl, als Mensch ernst- und wahrgenommen zu werden" fehlen mir wirklich die Worte. In was für einem Land leben wir eigentlich? Unfassbar.

PS: Der Titel soll natürlich keine Aufforderung sein, sich "unkooperativ" zu verhalten. Das macht es auch nicht besser. Bedenklich ist es in jedem Fall, dass sowas einem unbedarften Demonstrationsteilnehmer passieren kann.

Update: Es gibt diverse Mirrors des Original-Textes. Serverkapazität & Interesse an der Geschichte gehen wohl stark auseinander ;)

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Sep 14 / 6:09am

…und alle so: "Yeaahh"

Hihi :)

(via)

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Sep 11 / 2:18am

Immer feste druff!

Dennoch: Genau solche Fehler geben Unternehmen ein menschliches Gesicht oder anders formuliert: Sie verleihen ihm Authentizität. So wie sie von selbsternannten Social Media Evangelisten eingefordert wird. Doch was passierte? Verständnis? Nachsicht? Nein, natürlich nicht. Wie in vielen anderen Fällen zuvor schwang die Szene der Social Media Addicts die Moralkeule und senkte das Fallbeil. Auch Wochen nach dem Vorfall nutzten nicht wenige den live eingeblendeten Twitterstream beim Medienmittwoch zum “Bashen” und “Dissen” des zur “Beichte” angetretenen Vodafone-Sprechers. Was aber bitte erwartet das Web-Volk jenseits des Eingeständnisses, dass man Reaktionen falsch eingeschätzt habe? Selbstverständlich zeigt sich Herr Esener bei solchen Anlässen loyal zu seinem Arbeitgeber. Es wäre gut, wenn dem Ratschlag von Ralf Schengber (“Erst duschen, dann reden!”) auch die Dampfplauderer des Social Media “Mikrokosmos” (O-Ton Esener) ab und zu Folge leisten würden.

Christoph Salzig in einer Rückbetrachtung zum "Fall Vodafone". Beim Bashing war ich vor wenigen Wochen nicht ganz unbeteiligt – im Nachhinein stimme ich ihm aber zu.

Etwas mehr Nachsicht mit Unternehmen, die nun mal häufig nur mangelnde Erfahrung in Sachen Social Media haben, wäre angebrachter – allein schon, um zentrale Bedenken von Unternehmen gezielt auszuräumen & nicht direkt "von oben" abzukanzeln. Das hilft schließlich niemandem weiter.

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Sep 9 / 8:41am

[Nichtsoganz-]CDU-Wahlspot: "Die Ich-Perspektive"

"…und schon deshalb braucht mein Auto eine neue Lackierung, die auch im Dunkeln funkelt!"

'Nuff said. (via)

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Sep 8 / 1:26am

Dreist: Burda klaut Bilder & will diese nicht entsprechend vergüten!

Die Summe, die ich noch einfordere, ist nicht sonderlich hoch. Geklagt habe ich natürlich, weil für mich eine kleine Summe trotzdem ziemlich viel Geld ist. Und weil ich im Recht bin: weil es nicht sein kann, dass ein Verlag, der derzeit wie kaum ein anderer darauf pocht, dass das Internet kein Umsonst-Laden ist, sich dann dort einfach bedient, wissend, dass sie im Unrecht sind.

Burda nutzt Bilder ohne Erlaubnis, Credit & Honorar und lehnt anschließend die berechtigte Forderung nach Vergütung ab. Überweist nach langem Hin & Her eine unzureichende Summe. Und lässt den Rest einklagen.

Ja: Das ist ein großer Konzern mit vielen Mitarbeiter und vermutlich weiß die eine Hand manchmal nicht, was die andere… – egal! Nach den Forderungen, die Hubert Burda für die Verlagslandschaft aufstellt, ist so ein Verhalten schlicht unverschämt.

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Sep 2 / 3:06pm

Weil man es nicht oft genug betonen & verbreiten kann… #zensursula

Da bedarf es wohl kaum weiterer Kommentare…

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Sep 2 / 11:36am

Ich fühle mich klein… (via @StefanOsswald)

Beeindruckend!

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Sep 1 / 1:31am

Wie JAKO anderen Leuten das letzte Trikot auszieht

Die JAKO AG und Iris Sanguinette müssen sich fragen – ja sogar vorwerfen – lassen, dass ihnen die Maßstäbe bei der Beurteilung des angeblichen Schadens komplett entglitten sind und sie bei der technischen Beurteilung über die Machbarkeit der Entfernung solcher Passagen außerhalb der eigenen Website nicht realitätsnah urteilen.

Nimmt man alle Aspekte dieser Auseinandersetzung zusammen, wäre ich mir nicht sicher, ob am Ende das Verhalten der JAKO AG und von Anwältin Iris Sanguinette dem sehr basisnahen Image der JAKO AG nicht stärker schädigen, als ein 400-Leser-Blogeintrag von Mitte April.

Aua. Jetzt gerade zählt rivva.de drei Blogeinträge & 137 Tweets. Währenddessen läuft die Twittersuche heiß (seit ich angefangen habe, hier zu schreiben: 13 19 23 30 neue Ergebnisse zu "jako"). Bis so ungefähr heute Mittag schätze ich mal, dass nicht nur 400 Leute Trainer Baades (mittlerweile gelöschten) Blogeintrag zum Thema gelesen haben, sondern über 400 Leute den Fall verbreitet haben. You do the math!

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Aug 18 / 11:28am

Zug-Snippets

Glücklicherweise habe ich vor der Zugfahrt (ohne UMTS-Stick ;) ) einige interessante Texte geöffnet, aus denen ich mal das Interessanteste herausfiltere:

Warum soll ich der erste und vielleicht für einige Zeit auch letzte Depp sein, der etwas über Garmisch schreibt? Warum soll ich etwas geben, ohne damit rechnen zu können, dass ich auch etwas nehmen kann? Das ist wie auf einer Party, die schleppend in Gang kommt. Wenn sie erst mal läuft, rufen irgendwann die Nachbarn die Polizei. Aber dieselbe Party um 20 Uhr: Da stehen ein paar Hanseln in der Küche rum und hoffen, dass irgendeinem ein Witz einfällt.

(aus einem Kommentar über den "Qype-Schock")


Mit OpenOffice lässt sich in Gemeindeverwaltungen offenbar ne Menge Geld einsparen. Ich denke mal, dass die Umstellung von Word auf OpenOffice meist so einfach von der Hand geht, dass nur wenig Geld für zusätzliche Schulungen anfällt. Da werd ich wohl meiner Gemeinde mal einen Besuch abstatten & die aktuellen Ausgaben für Software erfragen!


Jens Scholz denkt über seine Wahlentscheidung zur kommenden Bundestagswahl nach: 

Im Gegensatz zu den etablierten Parteien behaupten die Piraten gar nicht, schon für alles eine Lösung zu haben. Und wichtiger: Sie agieren in der Erarbeitung von Lösungen völlig anders als die etablierten Parteien, indem sie eben keine fertigen "Lösungen anbieten", die der Wähler dann mit seinem Kreuzchen kaufen soll und ansonsten gefälligst die Klappe hält.

Genau das sehe ich auch als Stärke der Piraten an: Bewusst Schwäche zu zeigen und eben nicht die Überlösung für absolut jedes Problem parat zu haben. Mich würde es z.B. auch überhaupt nicht stören, wenn die FDP zu Umweltthemen, aber im Gegenzug etwa die Grünen zu Wirtschaftspolitik mal sagen: Das können andere besser, wir konzentrieren uns lieber auf das, was wir können. Aber wer wird schon utopisch werden…


In a world where facts are readily available, from multiple sources, basic information will be commoditized. But the explosion of sources will create a real burden for the consumers of information. Raw information will become not just a commodity, it will be a nuisance. In that world, consumers will value scarce, relevant insight over abundant facts.

Ein aufschlussreicher Text zur Diskussion zwischen Chris Anderson (Autor des Buches "Free") und Malcolm Gladwell über funktionierende bzw. mögliche Erlösmodelle im Netz von Brad Burnham


Und jetzt noch mal was ganz anderes: Sollte ich mal auf die Idee kommen, Postkarten zu schicken, dann ab sofort wohl mit Postino :)


Zielbahnhof erreicht!

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Aug 16 / 2:49am

Moments

(via)

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